Jens Prüss
Unterschrift von Jens Prüss

Archiv

Anthologie



Jens Prüss
Herbert Asbeck, Ingrid Bachér, Diana Canetti, Ille Chamier, Woon-Jung Chei, Ina-Maria von Ettingshausen, Klas Ewert Everwyn, Saskia Fischer, Karlhans Frank, Astrid Gehlhoff-Claes, Wilhelm Gössmann, Christian Götz, Vera Henkel, Harald K. Hülsmann, Gerda Kaltwasser, Peter Kirchhof, Peter Krings, Joseph Anton Kruse, Horst Landau, John Linthicum, Helga Lippelt, Peter Maiwald, Kai Metzger, Alexander Nitzberg, Alla Pfeffer, Ine Pothmann-Tack, Jens Prüss, Wolfgang Reinke, Margot Schroeder, Rolfrafae Schröer, Renata Schumann, Peter Sendtko, Hermann Spix, Niklas Stiller, Otto Vohwinkel, Sigrid Wachenfeld, Barbara Zimmermann

Straßenbilder

Düsseldorfer Schriftsteller über ihr Quartier
Herausgegeben von Alla Pfeffer


Noch ein Buch über Düsseldorf? Gibt es davon nicht schon genug? Über vielschichtige Dinge läßt sich gar nicht genug schreiben. Düsseldorf ist vielschichtig. Hier strömt der Rhein. Daneben aber rauschen, murmeln, gurgeln, plätschern, drängen, sickern vielfältige Strömungen, die sich nur geschärften Sinnen offenbaren.

Dies wahrzunehmen, ist Sache der Schriftsteller. Literaten sehen die Stadt, in der sie leben, anders als Architekten, Maler, Fotografen. Ihr Werkstoff ist das Wort, ein sehr dauerhaftes Material. Haben Schriftsteller eine Beziehung zu ihrer Stadt? Welche Beziehung haben sie gar zu ihrer Straße, der Umgebung, in der sie wohnen?

Über die Hierarchie der Sehenswürdigkeiten geben Baedeker, Grieben, Merian, Dehio einigermaßen verläßlich Auskunft. Jeder Briefmarkensammler kennt den Jan Wellem vor dem Rathaus. Von der »längsten Theke Europas« weiß auch der Fremde.

Inzwischen kennt auch jedermann die Worte des größten Sohnes dieser Stadt, Heinrich Heine: »Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zumute. Ich bin dort geboren, und es ist mir, als müßte ich gleich nach Hause gehen. Und wenn ich sage, nach Hause gehen, so meine ich die Bolker Straße und das Haus, worin ich geboren bin«.

Diese Anthologie bietet einen Überblick über die hiesige literarische Szene und gibt für die Landeshauptstadt eine literarische Visitenkarte ab. Wir sind sicher, daß die Beiträge der Autorinnen und Autoren, in denen sie ihr unmittelbares Lebensumfeld in Düsseldorf beschreiben, auch für Leser interessant sein werden, die (noch) keinen engeren Bezug zur Literaturlandschaft der Stadt haben.


Grupello-Verlag
ISBN 3-928234-86-4
Erscheinungsjahr: 1998
192 Seiten, Broschur
Format: 13 x 21 cm


Jacques Tilly, Satire, Kunst und Karneval. Mit Textbeiträgen von Comiczeichner Ralf König, den Kabarettisten Jürgen Becker und Jens Prüss sowie den RP-Redakteuren Hans Onkelbach, Uwe-Jens Ruhnau und Christian Herrendorf.

Gier als Lebensprogramm. Über Christian Friedrich Daniel Schubart (1739–1791) Schmuddelkind des Sturm und Drang

Feinschmecker+ Zeitschmecker. Erzählungen und Rezepte zum Kochen und Genießen

Düsseldorfer M8Worte

facebook-icon